Alles nicht so schlimm

Lütt Matten ist wieder dicht, das neuerliche „Abendhochwasser“ war wohl nur noch der Rest vom gestrigen Vormittag, der dann noch seinen Weg in die Bilge gefunden hatte.  Auch der Plotter läuft jetzt, das Schaltpanel war einfach falsch beschriftet. Mit der richtigen Taste ließ sich dann „E7“ starten. Was fehlte, waren die Karten. Nach langem Suchen fand sich zumindestens für die Nordsee die passende Micro-SD beim Makler an. Leider ließ sich diese nicht mehr kostenlos updaten, also wieder ein knapper Hunni plus 2,5mal Grün für die neue Karte der westlichen Ostsee. Bingo. Gut, dass die Marina kostenloses Wifi anbietet. Das waren ausreichend Datenmengen. Die Marina ist sowieso musterhaft geführt. Sanitärtrakt und Infrastruktur sind perfekt. Die morgentlichen Brötchen habe ich allerdings nur am ersten Tag direkt in der Marina gekauft, denn selbst hier wird der Luxusaufschlag für Segler erhoben. Nun, mit dem gesparten Geld beim Brötchenkauf sind die Kosten für die elektronischen Seekarten bald wieder drin… Es folgte noch der Kauf einer neuen Butan-Gasflasche, da die erste Flasche warscheinlich nur noch für 4mal Kaffeekochen reichen wird. Ein Boot ist wirklich ein schwimmendes Fass ohne Boden.

Joo, der Tiefenmesser soll auf Nachfrage die mit Null Meter unterm Kiel angezeigte Tiefe richtig wiedergeben. So viel hatten wir am Sonntag nicht geladen!  Der Wasserpass zeigt auch an, dass da noch Spielraum wäre. Ich bin gespannt, ob unser Lot nun dauerhaft Null anzeigt oder das Hafenbecken tatsächlich nicht mehr Tiefe als zwei Meter bietet.

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